Aquarell malen lernen bei Lona Misa

Entdecke hier unsere Online-Kurse rund ums Aquarell malen: Unsere Lona Misa-Dozenten zeigen dir in ihren Video-Kursen Schritt für Schritt, wie du mit viel Spaß und wie ein Profi effektvolle und wunderschöne Aquarelle entstehen lassen kannst. Die Technik der Aquarellmalerei gilt zwar als Königsdisziplin unter den Maltechniken – doch unsere Dozenten zeigen dir, dass du ganz einfach auch als Anfänger Aquarell malen lernen und beeindruckend schöne Motive umsetzen kannst. Lasse auch du dich von der Vielfalt des Aquarellmalens begeistern und von unseren Aquarellkursen inspirieren: Viel Freude dabei!

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Malkurse - Aquarell

Aquarell malen: Malen mit leuchtend schönen Farben


Aquarellmalen gehört zu den Maltechniken, die eine besonders große Vielfalt mitbringen. Ob Landschaften malen oder Tierportraits, Menschen oder Blumen – es gibt kaum etwas, was sich nicht mit Aquarellfarben auf Blatt bringen ließe. Vorbei sind auch die Zeiten, in denen lediglich gegenständliche Motive in Aquarell entstanden. Heute werden die hoch pigmentierten Farben auch gerne dafür eingesetzt, um intuitiv zu malen oder abstrakte Kunstwerke entstehen zu lassen.
 
Bei allen Motiven und Herangehensweisen spielen Aquarellfarben ihre hohe Farbbrillanz und Intensität aus. Kaum eine andere Farbe besitzt eine derartige Leuchtkraft und Farbreinheit. Das liegt daran, dass Aquarellfarben nicht mit Streckmittel angereichert sind, wie beispielsweise Gouache-Farben. Beim Aquarell malen wird die Farbe sozusagen „pur“ verwendet. Sie besteht nur aus Farbpigmenten und Bindemittel.
 
Aquarellfarbe ist wasserlöslich und wird in der Regel einfach mit etwas Wasser angemischt und aufs Blatt aufgetragen. Es kann jedoch auch mit anderen Flüssigkeiten experimentiert werden. So entstehen beispielsweise tolle Effekte mit Seifenwasser und die Farbe trocknet hier wesentlich langsamer, während mit Alkohol gemischtes Wasser die Farben schneller, teils in Sekundenschnelle, trocknen lässt. Grundsätzlich liegt ein Vorteil des Aquarellmalens darin, dass die Farben sehr schnell trocknen. So lassen sich zügig mehrere Schichten Farbe auftragen, ohne dass zwischendurch große Pausen eingelegt werden müssen.

Aquarellmalen lernen: Welche Farben braucht es für den Start?


Aufgrund der Vielfalt der Möglichkeiten, wird das Aquarellmalen gerne als Königsdiziplin unter den Maltechniken bezeichnet. Doch das bedeutet nicht, dass es nicht für Anfänger geeignet ist. Im Gegenteil! Die Aquarellmalerei benötigt nur wenige Materialien und Vorkenntnisse für den Start. Viele Menschen kennen noch das Malen mit Wasserfarben aus dem Schulunterricht und sind damit mit den grundlegenden Techniken des Aquarellmalens bereits vertraut. Es bedarf keiner komplizierten Anleitung – einfach die Farben mit einem geeigneten Aquarellpinsel mit etwas Wasser anrühren – und schon kann es losgehen.
 
Aquarellfarben lassen sich untereinander beliebig mischen, sodass im Prinzip nur die Grundtöne Rot, Blau und Gelb ausreichen, um alle gewünschten Farben abzubilden. So braucht es, um mit dem Aquarell malen lernen zu beginnen, auch keinen riesengroßen Farbkasten, sondern es reichen einige wenige Grundtöne aus. 

Beim Aquarell gibt es kein Weiß


Wichtig ist zu wissen, dass es beim Aquarellmalen kein Weiß gibt, wie beispielsweise beim Malen mit Acryl oder beim Malen mit Öl. Das Weiß entsteht vielmehr dadurch, dass Flächen ausgespart werden. Man spricht von der so genannten „Negativmalerei“. 

Wenn es zum Beispiel darum geht, eine weiße Kaffeetasse zu malen, würde man mit Aquarellfarben zuerst den Hintergrund malen und das „Loch“ im Henkel der Tasse. Die Tasse selbst bliebe unangemalt und würde später als solche durch den farbigen Hintergrund sichtbar werden. Es gibt auch Hilfsmittel, um die Flächen beim Aquarell malen auszusparen: Besonders beliebt ist dabei so genannte Maskierflüssigkeit oder auch Masking Fluid. Damit wird die Fläche, die weiß bleiben soll, eingestrichen. Ist die Flüssigkeit trocken, kann das restliche Bild ganz normal aquarelliert werden. Später wird die Flüssigkeit dann abgerubbelt oder abgezogen. Daher kommt auch der alternative Begriff für das Masking Fluid – der so genannte Rubbelkrepp.
 
Es kann auch Kerzenwachs verwendet werden, um beim Aquarellmalen die weißen Flächen auszusparen. Eine weitere Möglichkeit ist es, weiße Konturen oder Flächen später mit einem weißen Fineliner, Acrylstift oder Tintenstift zu malen.

Nass-in-Nass? Lasieren? Die wichtigsten Aquarelltechniken


Die Aquarellmalerei ist sehr vielfältig. Das liegt vor allem auch daran, dass unterschiedliche Techniken eingesetzt werden können, die ihre ganz eigenen Effekte mit sich bringen. Eine der beliebtesten Aquarelltechniken ist die so genannte Nass in Nass-Technik. Dabei wird zunächst die Fläche, die bemalt werden soll, mit einem Pinsel oder einem Schwamm angefeuchtet. Dann wird mit der Farbe in die feuchte Fläche hineingemalt. Die Farben verlaufen und zaubern wunderschöne Stimmungen aufs Papier. 

Eine ähnliche Aquarelltechnik ist das so genannte Lavieren. Hier werden Farbflächen geschaffen, die sich gleichmäßig oder auch abgestuft – von hell nach dunkel bzw. von blass bis intensiv, aufteilen. Dazu verwendet man eine oder auch mehrere Farben, die sehr mit Wasser verdünnt sind bzw. auch auf feuchtem Papieruntergrund vermalt werden.
 
Oft wird die Nass in Nass-Technik beim Aquarell malen für Anfänger empfohlen. Wir sind jedoch der Meinung, dass es erst einmal einfacher ist, die angefeuchtete Farbe auf trockenem Papier anzusetzen. So kannst du dich schrittweise an die Farben und ihre Wirkungsweise herantasten. 

Setze zunächst wasservermischte Farbe auf trockenem Papier an und nimm dann zum Beispiel einen nur mit Wasser angefeuchteten Pinsel zur Hand, um die Farbe an den Rändern verlaufen zu lassen. Dann experimentiere damit, wie verschiedene Farben einander fließen. Lerne die verschiedenen Effekte spielerisch kennen, indem du mit mehr oder weniger Farbe sowie mehr oder weniger Wasser experimentierst. Je spielerischer und experimentierfreudiger du das Aquarell malen angehst, umso mehr Spaß macht es und umso vertrauter wirst du mit den neuen Materialien und Techniken.
 
Probiere auch das Lasieren aus: Bei dieser Aquarelltechnik werden verschiedene Farbschichten aufeinandergelegt – es ergibt sich dadurch der besonders schöne Effekt des Aquarellierens, da die Farben transparent sind und die einzelnen Farbschichten durchscheinen. Beim Lasieren ist es wichtig, dass jede Farbschicht ganz trocken ist, bevor du die nächste Farbschicht darüberlegst. Experimentiere auch hier und finde heraus, welche Farben mehr und weniger Pigmente enthalten, welche also dominanter und deckender sind als andere. So kannst du mehr und mehr Effekte beim Aquarell malen lernen erzielen.

Aquarell malen: Gutes Papier und Pinsel sind wichtig


Zum Aquarell malen lernen braucht es nicht viel: Wenige Farben reichen wie erwähnt schon aus, damit du loslegen kannst. Wichtig sind allerdings gute Pinsel und ein gutes, stabiles Aquarellpapier. Je besser die Qualität deiner Materialien - umso mehr Freude wirst du beim Malen haben! Wir empfehlen dir für das Aquarellmalen Rotmarder-Pinsel, die viel Wasser und Farbe aufnehmen können. Etwas stärkeres Aquarellpapier wellt sich nicht so leicht wie billiges, sehr dünnes Papier – so kommen deine Motive noch besser heraus und die Farben verlaufen nicht unkontrolliert und sammeln sich zwischen den Wellen des Papiers in „Pfützen“. Eine Papierstärke von 200, besser noch 300 g / m² ist empfehlenswert. Wir empfehlen dir außerdem, auf einem rundum verleimten Aquarellblock zu malen: So bekommen die nachfolgenden Blockblätter keine ungewollten Flecken ab, wenn es einmal wild beim Malen zugeht – und dein Papier verrutscht dir beim Malen nicht.

Aquarell malen lernen bei Lona Misa


Wenn du Aquarell malen lernen möchtest, ermutigen wir dich dazu, einfach einmal mit den Farben und Materialien zu spielen und sie beim Experimentieren, ohne Druck und Erwartungen, kennenzulernen. Mache dich vertraut mit den unterschiedlichen Aquarelltechniken und Effekten, Pinseln und Papieren! Das Aquarellmalen passt sich deinen Wünschen an und lässt dir jede Menge kreativen Spielraum.
 
Noch leichter geht es mit Unterstützung von Profis. Unsere Lona Misa Dozenten zeigen dir in ihren Kursen rund ums Aquarell malen, wie du Schritt für Schritt in die Aquarellmalerei einsteigst und tolle Motive selbst gestaltest. Auch wenn du schon Erfahrung im Aquarell malen mitbringst, gibt es bei Lona Misa jede Menge zu entdecken: Entdecke neue Motive, Ideen und Maltechniken, um das Aquarellmalen neu kennenzulernen und dir neue Inspiration zu holen. Unsere Videokurse sind in kleine, leicht nachvollziehbare Lektionen aufgeteilt – und unsere Dozenten führen dich mit viel Spaß von den ersten Spuren auf dem Papier bis hin zum fertigen, bunten und beeindruckenden Ergebnis!