Videoqualität für deinen Kurs

Videoqualität optimieren für Onlinekurse

Ganz entscheidend für den Erfolg deiner Kurse und die Zufriedenheit deiner Kursteilnehmer ist die Videoqualität. Es ist wichtig, dass deine Teilnehmer dir in deinen Videolektionen gut folgen können und gut zu erkennen ist, was du ihnen zeigst und erklärst.

Hier kommt es auf drei wesentliche Punkte an:

Du brauchst das richtige Setting für deine Videoaufnahme.

Du musst deine Videos in der richtigen Auflösung, und im richtigen Format aufnehmen.

Du solltest deine Videos mit einem Programm ein wenig nachbearbeiten und optimieren.

 

1. Das richtige Setting für deine Videoaufnahme

Du brauchst kein professionelles Filmstudio, um gute Videokurse zu drehen. Aber du kannst auch zu Hause oder in deinem Atelier die Videoumgebung optimieren, damit deine Videoqualität so gut wie möglich wird.

Eine gute Beleuchtung ist das A und O für deine Videoqualität

Achte vor allem auf eine gute Ausleuchtung! Du bzw. dein Kreativprojekt muss für deine Zuschauer gut zu erkennen sein. Verwende lieber zu viel als zu wenig Licht. Achte darauf, dass das Licht so eingestellt ist, dass es wenig Schatten schlägt.

Wir empfehlen dir, wenn das Tages- und Kunstlicht nicht ausreicht, so genannte Fotoleuchten /Softboxen, wie man sie auch in Foto- und Filmstudios findet. Stelle am besten zwei dieser Fotoleuchten auf und beleuchte deinen Arbeitsplatz (oder dich, wenn du dich filmst) aus zwei verschiedenen Richtungen. Durch die Softboxen ist alles sehr hell ausgeleuchtet und unschöne Schatten bleiben aus!

Die Fotoboxen gibt es zum Beispiel günstig bei Amazon.

Die Kamera richtig einstellen

Filme im Querformat! Dein Video später vom Hoch- ins Querformat zu bringen, ist ziemlich umständlich.

Ganz gleich, ob du dich selbst oder dein Kursprojekt filmst: Der zentrale Gegenstand sollte möglichst mittig platziert sein. Stelle die Kamera so ein, dass sie dich oder dein Projekt komplett einfängt. Achte auch darauf, dass du nicht zu viel an unnötiger Umgebung mitfilmst, die Kamera also weder zu nah, noch zu weit platziert ist.

Wir empfehlen dir für das Filmen ein Stativ. Du kannst zum Beispiel ein Dreibein-Stativ verwenden, das einfach aufgestellt wird – oder auch eines, das sich am Tisch befestigen lässt, wenn du hier für dein Kursprojekt arbeitest. Besonders praktisch sind hier so genannte Schlangenhalsstative, die du beliebig einstellen und verdrehen kannst. So ist es beispielsweise auch möglich, dein Projekt von oben abzufilmen.

 

2. Die richtige Videoauflösung und das richtige Format

Wir empfehlen dir für deine Videokurse eine Videoaufnahme im HD-Format (High Definition) mit mindestens 720p. Achte auf Querformat!

Die folgenden Dateiformate werden bei Lona Misa unterstützt:

- MP4

Speichere deine Videos in einem dieser Dateiformate ab. Wenn deine Dateien allzu groß ausfallen, komprimiere deine Videos mit einem entsprechenden Programm. Achte allerdings darauf, dass du ohne sichtbare Qualitätsverluste komprimierst! Sonst sehen deine Videos womöglich verpixelt aus.

Unser Tipp: Mache verschiedene Testvideos, bevor du deine Kursvideos endgültig erstellst. Teste dein Setting, die richtige Kameraposition und Stativ-Einrichtung sowie die richtigen Einstellungen deiner Kamera. Mit der Zeit wird es immer einfacher für dich sein, die richtigen Vorbereitungen zu treffen und direkt loszulegen!

 

3. Deine Videos nachbearbeiten

Es gibt viele Programme, mit denen du deine Videos nachbearbeiten kannst. Wir arbeiten gerne mit Camtasia, es gibt aber auch jede Menge weitere gute Software, mit denen du deine Videos professionell und einfach schneiden und bearbeiten kannst. Auch Apps sind mittlerweile verfügbar, mit denen mit dem Smartphone aufgenommene Videos direkt dort nacharbeiten kannst.

Videos schneiden & bearbeiten

Gib deinen Teilnehmern in deinen Kursen detailliertes Wissen an die Hand und führe sie Schritt für Schritt durch das Projekt. Schneide jedoch Sequenzen aus deinem Video heraus, die überflüssig sind (zum Beispiel langes Pinselauswaschen). So hältst du deine Teilnehmer besser motiviert und führst sie flüssiger durch den Prozess.

Füge gerne Untertitel in deine Videos mit ein: Kleine Texte hier und da helfen, die wichtigsten Punkte zu beachten und sie sich zu merken.

Wenn du magst, hinterlege deine Videos gerne mit ein wenig Hintergrundmusik (achte auch hier auf mögliche Copyrights!). Achte darauf, dass die Musik jedoch dezent im Hintergrund bleibt, damit deine Kursteilnehmer dich beim Erklären immer noch gut verstehen und nicht abgelenkt sind.

 

Nur keine Angst - du musst kein Videoprofi sein!

Mache dir keinen Stress damit, dass deine Videos aussehen müssen wie ein Kinofilm. Es ist lediglich wichtig, dass deine Kursteilnehmer alles gut erkennen und dir gut folgen können. Du wirst sehen, dass du mit der Zeit ohnehin immer besser wirst im Filmen und Bearbeiten deiner Videos!

Wenn du unsicher bist, nimm doch gerne unseren kostenlosen Service eines Testvideos in Anspruch. Mehr dazu erfährst du direkt in der nächsten Lektion!

>> Zu Lektion 7 für die Kurserstellung: Testvideo einsenden

 

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Bist du bereit? Dann lass uns gleich starten!

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